Ptosis - Medizinischer Eingriff bei hängendem Oberlid
Grundsätzliches zur Operation des Augenlids und Überblick der angebotenen Behandlungsmethoden von Dr. med. Susanne Pitz
Lidchirurgie, Behandlungssprektrum
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Ptosis – hängendes Oberlid

Bei diesem Krankheitsbild  ist die Position der Oberlidkante zu tief, sodass das Oberlid die Pupille ganz oder teilweise verdeckt. Kosmetisch besonders auffällig ist dies, wenn nur ein Auge betroffen ist, denn dann sind die Lidspalten verschieden groß.

Mitunter ist die Oberlidkante so tief, dass sie auch die Blickachse (optische Achse/Pupille) verlegt. Diese Erkrankung kann eine Fülle von Ursachen haben, sie kann angeboren oder erworben sein. Deshalb ist eine gezielte augenärztliche Untersuchung Voraussetzung für die Wahl der richtigen Therapie bzw. des OP-Verfahrens. Bei der klassischen altersbedingten Ptosis kommt zu es einem Abrutschen der Sehne des Lidhebemuskels vom sogenannten Tarsus (dem „Knorpel“ des Oberlids). In diesem Fall wird über einen kosmetisch sehr wenig auffälligen Schnitt in der natürlichen Lidfalte diese Sehne mit einer Naht wieder am Tarsus fixiert.  Wichtig ist es, präoperativ andere Ursachen für eine Ptosis zu erkennen, die von lokalen Erkrankungen der Augenoberfläche über Tumore des Lids bis hin zu komplexen neurologischen Erkrankungen (Myasthenie, Muskeldystrophien, Lähmungen) reichen können.

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