Meine Motivation – ein Kurzinterview mit Susanne Pitz - Lidchirurgie Susanne Pitz
Augenlid, Lid-Chirurgie, Lidchirurgie
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Meine Motivation – Ein Kurzinterview mit Susanne Pitz

Frau Prof. Pitz – worin liegt für Sie persönlich der „Reiz“ der Lidchirurgie?

Besonders schön finde ich, daß die anatomische Situation übersichtlich ist, und man als Operateur den Operationserfolg in der Regel während der Operation sofort sieht. Außerdem ist das augenärztliche Operationsfeld ästhetisch: eine behobene Lidfehlstellung stellt den Patienten funktionell und kosmetisch wieder her. Zudem sind die Operationsdauern oft recht kurz, Sie können also mit vergleichsweise kurzen Behandlungszeiten schnell und wirksam behandeln.

Nun werden viele der Eingriffe die Sie anbieten, durchaus auch von plastischen Chirurgen oder Kollegen anderer Fachrichtungen angeboten. Wo sehen Sie den Vorteil der augenärztlichen Expertise?

Ich halte nicht viel von Polarisierungen in diesem Zusammenhang. Egal wo und was man operiert – man muß sein OP-Feld und die Anatomie sehr gut kennen, um gute Ergebnisse zu erzielen. Das ist nicht von der Facharztqualifikation abhängig, sondern davon, dass man sein Terrain kennt.  Allerdings sehe ich einen ganz erheblichen Unterschied in der prä-operativen Diagnostik. Gerne wird übersehen, dass Augenerkrankungen nicht immer isoliert sind, sondern auf Allgemeinerkrankungen hinweisen können. Dies gilt gerade auch für die Lidfehlstellungen, bei denen ganz komplexe neurologische oder internistische Erkrankungen Auslöser sein können. Eine unkritisch schnelle OP wäre dann äußerst problematisch. Und genauso kann eine Lidfehlstellung ihre Ursache in einer Augenerkrankung haben, die nun mal nur ein Augenarzt mit den speziell erforderlichen Untersuchungsmethoden angemessen diagnostiziert.

Von meiner beruflichen Qualifikation her– ich habe über 25 Jahre an einer großen Universitätsaugenklinik in verantwortlicher Position gearbeitet –  bringe ich eine breite augenärztliche Expertise mit. Da sehe ich in der Tat dann einen Unterschied zu Kollegen anderer Fachgebiete.

Sie haben erwähnt, dass Sie viele Jahre an einer großen Klinik gearbeitet haben – was hat Sie zu dieser beruflichen Veränderung bewogen?

Mich hat die Option sehr gereizt, mich mit Zeit und Intensität auf die Patienten und die Eingriffe selbst konzentrieren zu können. Ich empfinde das für mich selbst als einen Gewinn an Lebensqualität, aber ich glaube auch, daß die Patienten von dieser Konzentration profitieren.