Kleine Lidtumore – Schonende Entfernung - Lidchirurgie Susanne Pitz
Augenlid, Lid-Chirurgie, Lidchirurgie
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Kleine Lidtumore – Schonende Entfernung

Veränderungen am Augenlid werden als kleine Lidtumore bezeichnet. Die Entfernung wird jeweils individuell geplant. Es handelt sich um kleine Geschwülste der Haut am Augenoberlid oder am Augenunterlid. Es kann sich um gutartige Hauttumore, wie z.B. Warzen oder Fettablagerungen handeln. Möglich sind auch bösartige Tumore am Augenlid, am häufigsten wird das „Basaliom“ (Basalzellkarzinom) behandelt oder Vorläuferveränderungen wie die sog. Solare/Aktinische Keratose.

Welche Ursachen haben kleine Lidtumore?

Zahlreiche Ursachen können zu kleinen Lidtumoren führen. Dazu zählen z.B. übermäßige und intensive Sonnenstrahlen (Aktinische Keratose, Basalzellkarzinom), übermäßige Röntgenstrahlung, eine genetische Veranlagung, eine Schwäche des Immunsystems, vor allem aber der Alterungsprozess selbst.

Wie bemerke ich einen Lidtumor (Symptome):

Meist stellt man bei der Gesichtspflege tast- oder sichtbare Hautveränderungen am Augenlind fest. Dabei kann es sich um kleine Knötchen oder Verfärbungen handeln. Ein Hinweis können demnach braune oder schwarze Flecken sein, die zuvor nicht sichtbar waren. Gutartige Geschwülste am Auge wachsen meist kaum oder nur langsam. Bösartige Geschwülste wachsen dagegen rascher. Innerhalb weniger Wochen sind sie sicht- und tastbar, gelegentlich können sie auch bluten.

Verursachen Lidtumore Schmerzen?

Üblicherweise verursachen Lidtomore keine Schmerzen. Hier kommt es auf die Größe an und, ob der Lidtumor in andere Bereiche eindringt, z.B. die Bindehaut oder den Tränen(nasen)gang.

Wie wird ein Lidtumor entfernt?

Die Operationsplanung erfolgt ganz individuell je nach Größe des Tumors. Bevorzugt wird die konventionelle Entfernung mit dem Skalpell. Hierbei erfolgt grundsätzlich eine feingewebliche Aufarbeitung (Histologie). Bei Xanthelasmen wird in manchen Fällen auch eine Laserbehandlung eingesetzt, je nach Befund.

Was muss nach der Operation beachtet werden?

Es muss mit einer Erholungszeit von drei bis vier Tagen gerechnet werden. Auf körperliche Belastungen sollte in der ersten Woche nach dem Eingriff komplett verzichtet werden, ebenso auf das Tragen von Make-Up. Mitunter kann es sein, dass der Patient nach der Operation zeitweise verschwommen sieht oder lichtempfindlich ist. Zum Schutz der Augen kann eine Sonnenbrille getragen werden.

Was kann ich noch für eine gute Abheilung tun?

Je mehr Sie das operierte Auge schonen, umso schneller kann sich das Gewebe erholen. Zu Beginn kann es zu Schwellungen und Blutergüssen kommen, die im Laufe der nächsten Zeit abheilen. Kontaktlinsen sollten in der Abheilungszeit nicht getragen werden, da sie die Bindehaut reizen können.

Überblick:

Narkose: Lokalanästhesie oder Narkose
OP-Dauer: 30 bis 45 Minuten
Kühlung: ca. 1 bis 2 Tage
Sport und körperliche Aktivitäten: Nach ca. (1 bis) 2 Wochen
Gesellschaftsfähig: nach ca. 1 Woche

Operation kleiner Lidtumore durch Prof. Dr. S. Pitz

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